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Zwischen Worten und Wirkung – was in Gesprächen oft verloren geht

  • daniwaibel
  • 24. Mai 2025
  • 3 Min. Lesezeit


Wie du echte Verbindung mit deinem Teenager schaffst – jenseits von Worten, durch Energie und Selbstverstehen

Du erklärst ruhig. Dein Kind schaut dich an – und sagt: „Boah Mama, chill mal…“ Oder: Es sagt gar nichts. Zieht sich zurück. Du hast doch ganz normal geredet, denkst du. Aber irgendetwas ist nicht angekommen. Wieder mal.

Kommunikation ist mehr als das, was gesagt wird

Vor allem mit Teenagern zeigt sich das deutlich: Es geht nicht darum, was du sagst – sondern was bei ihnen ankommt. Und dazwischen liegt ein Raum, der oft voll ist mit Dingen, die wir nicht sehen: Druck. Erwartungen. Eigene alte Gefühle. Unausgesprochene Dynamiken.

Was viele Eltern spüren, aber schwer greifen können: In der Kommunikation mit unseren Kindern sind wir nie ganz "erwachsen". Oft spricht unser inneres Kind mit.


Wenn dein inneres Kind am Tisch sitzt

Vielleicht willst du deinem Teenager Sicherheit geben – und sendest dabei unterschwellig deine eigene Angst mit.Vielleicht möchtest du einfach nur gehört werden – und spürst, wie dich das Schweigen deines Kindes wütend macht.Oder du willst Nähe – bekommst aber nur Rückzug. All das sind keine „Fehler“ – es sind alte Muster, die wirken.Und genau hier setzt Human Design an.


Kommunikation aus energetischer Sicht – was Human Design zeigen kann

Im Human Design sprechen wir von Energiezentren, die entweder definiert (stabil, ausstrahlend) oder undefiniert (offen, empfänglich) sind.Und genau hier entstehen in der Kommunikation oft Missverständnisse.


Beispiel: Emotionen spüren – oder aussenden?

  • Wenn du ein offenes Emotionalzentrum hast, spürst du vielleicht starke emotionale Wellen deines Kindes – und weißt nicht, wo deine eigenen Gefühle aufhören. Du versuchst, „ruhig“ zu bleiben, bist innerlich aber völlig unklar.

  • Hat dein Kind ein offenes Zentrum, spürt es deine unausgesprochenen Emotionen intensiver, als dir bewusst ist. Es reagiert nicht auf deine Worte – sondern auf das, was du fühlst, aber nicht sagst.


Beispiel: Kommunikation über das Kehlzentrum

  • Ein definiertes Kehlzentrum drückt sich meist sicher aus – aber nicht immer empathisch. Vielleicht spricht dein Kind viel, aber hört wenig zu.

  • Ein offenes Kehlzentrum ist oft unsicher im Ausdruck. Vielleicht ringst du selbst nach den richtigen Worten – und fühlst dich in Gesprächen mit deinem Kind klein oder überfordert.


Was in Gesprächen oft verloren geht

  • Der Moment, in dem du spürst: Es geht gerade nicht um die Sache – sondern um eine alte Wunde.

  • Die Energie, die du mitbringst – selbst wenn du ganz andere Worte wählst.

  • Die unausgesprochene Sehnsucht nach Verbindung, die sich in Rückzug oder Trotz deines Kindes zeigt.


Was hilft?

  • Erkenne dich selbst wieder.  Nicht nur als Mutter oder Vater, sondern auch als Kind, das du mal warst.

  • Sprich über dich – nicht über das Verhalten deines Kindes.  Statt: „Du hörst nie zu!“ lieber: „Ich fühl mich grad ein bisschen allein mit dem, was ich sagen will.“

  • Nutze Human Design als Landkarte.  Es zeigt dir, wie du funktionierst – und wie dein Kind tickt. Ohne Schuld, ohne Bewertung. Nur Energie.

  • Bleib im Kontakt mit dir selbst.  Denn nur wenn du dich selbst wirklich spürst, kann auch dein Kind dich erreichen.


👉 Und wichtig dabei: Das Chart deines Kindes ist nur die halbe Geschichte.Die andere Hälfte bist du.Denn in jeder Beziehung wirken zwei Systeme – und oft zeigt sich erst im Zusammenspiel, wo es hakt, aber auch wo echte Nähe entstehen kann.

Wenn du bereit bist, Verhalten als Ausdruck von Energie zu lesen – in dir und deinem Kind – dann melde dich gern für ein persönliches Reading bei mir. Es verändert nicht nur eure Kommunikation – sondern vor allem deinen Blick auf euer gesamtes Miteinander.




 
 
 

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